Landesligist Kuchen-Gingen-Süßen Handball (KuGiS) betreitet den Rest der Runde mit neuem Coach. In „Gregor Schäfer übernimmt ein erfahrener Coach, der zuletzt in Schwaikheim sowie bei Hegensberg-Liebersbronn tätig war und dort seine Expertise unter Beweis stellte“, heißt es dazu von offizieller Seite. Er beerbt damit Steffen Schäffer, der die KuGiS-Handballer in der vergangenen Spielzeit von der Bezirksober- in die Landesliga geführt hatte, dort aber zuletzt bei den Resultaten glücklos war. Seit der Winterpause stehen drei Niederlagen in Folge zu Buche, KuGiS hängt mit 9:19 Punkten auf Platz neun der Tabelle fest, der Klassenerhalt ist alles andere als sicher. Nun kommt am Samstag (19 Uhr/Hohensteinhalle Gingen) die HSG Owen-Lenningen, die mit einer absolvierten Partie mehr und 14:16 Zählern in der Tabelle direkt vor KuGiS steht. Bei einer weiteren Niederlage droht der Aufsteiger endgültig den Anschluss an Tabellen-Mittelfeld verlieren.

Natürlich, sagt Uwe Hagmann aus dem KuGiS-Vorstand, sei man den jüngsten Schritt schweren Herzens gegangen, schließlich sei man Steffen Schäfer ob seiner bisherigen Leistung zu großem Dank verpflichtet. Aber in der gegenwärtigen Situation habe es letztlich keine andere Möglichkeit mehr gegeben. „Es geht ja nicht um Personen oder Namen. Die Ergebnisse haben in die falsche Richtung gezeigt, wir mussten jetzt handeln, um neue Impulse zu setzen. Schon das jüngste 28:34 bei Neuhausen/Erms II, einem direkten Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt, war eine vergebene Chance, die uns richtig wehgetan hat.“ Durch eine Veränderung auf der Trainerpostion wolle man einen Neuanfang dokumentieren, um so auch den Ballast aus den Köpfen der Spieler zu bekommen.

Tatsächlich waren die drei jüngsten Niederlagen nur der Gipfel einer Entwicklung, der durch die wechselhaften Auftritte der Mannschaft Vorschub geleistet wurde. Allerdings musste sich KuGiS seit Saisonbeginn mit immer neuen, verletzungsbedingten Ausfällen von Leistungsträgern auseinandersetzen, „im Prinzip war es da fast schon unmöglich, auf konstantem Niveau spielen“, sagt Uwe Hagmann. Vom neuen Coach erhoffe man sich, dass dieser mit mehr taktischen Neuerungen und Finessen nun den Turnover hinbekommt. Der Kontakt mit Gregor Schäfer habe sich durch das Netzwerk der Verantwortlichen in der Abteilung ergeben. Schäfer hatte in dieser Runde bis Mitte November das Verbandsliga-Team der SF Schwaikheim trainiert, davor war er Coach bei Landesligist HSG Ermstal.